Liste der Unternehmen in Berlin

  • ATMS GmbH Rollladen
  • Böhme & Jürgen GbR Schlosserei
  • Lahr, Gawron GmbH Bauschlosserei
  • Schlossmeister Schließtechnik
  • Bauschlosserei Raatz
  • Holz Possling Filiale Britz
  • HOLZ-ZENTRUM Theile GmbH
  • Marten Metallbau
  • MENZ Zaunbau GmbH
  • Metalco Elsner GmbH
  • Mueller Metallbau Ltd.
  • Schlüsseldienst KUNZ
  • Sachs Zaunsysteme
  • Schmiede-Metallbau Robert Hegeler
  • OBSTMEIER ZAUNHANDEL
  • Arens GmbH Metallbau & Bauschlosserei
  • Barknecht Bernd Zaunbau
  • Becker Midori Bauzäune
  • Bergmann Ralph Zaunanlagen
  • e-co Stahl- und Metallbau Schlosserei GmbH, Dieter Hüll
  • Fa. E. Stengel Zaunbau OHG
  • Grünservice Berlin, Inh. Tom Zaunik
  • Lichtbogen Metallwerkstatt Schlosserei u. Metallbau GmbH
  • Zaun Bettina
  • Zaun Zar GmbH Zaunbau
  • Zaunkönig Wendenschloß GmbH

Ein Zaun ist eine Form der Einfriedung. Er trennt zwei Bereiche dauerhaft oder auf Zeit durch eine von Menschen geschaffeneAbgrenzung. Geschieht dies speziell um Tiere einzuschließen, heißt der Zaun auch Gatter oder Pferch.

Ein Zaun besteht gewöhnlich aus Holz, Metall (festem Guss- oder Schmiedeeisen oder auch biegsamen Draht) oder Kunststoff. Aus Stein oder Beton errichtete Abgrenzungen heißen Mauer; eine Mittelstellung zwischen Zaun und Mauer nimmt die Gabionenwand ein. Gelegentlich sind Zäune auch farbig gestrichen, lasiert oder lackiert, moderne Holzzäune meist imprägniert, Drahtzäune oft kunststoffbeschichtet. Häufig verwendete robuste Holzarten sind Edelkastanie, Lärche, Eiche, Kiefer oder biegsame – und billige – wieFichte und Weide.

Anders als eine Mauer oder Wand ist er jedoch im Prinzip transportabel und begrenzt durchlässig. Von einem Hindernis, einer Barriere oder Absperrung trennt ihn die klar definierte Grenzziehung, wenn auch die Begriffe gelegentlich in synonymer Bedeutung verwendet werden.

Etymologie des Wortes Zaun

Das deutsche Wort Zaun ist verwandt mit dem englischen Wort town „Stadt“ und dem niederdeutschen/ niederländischen Wort tuin„Zaun“, „Garten“. Es bezeichnete also ursprünglich nicht das Hindernis selbst, sondern das von ihm umschlossene Gebiet. Analog alsUmzäunung und das dadurch geschützte Land stehen das alte deutsche Wort Hag, das einen Zaun aus lebendem Material, die Hecke, wie auch aus Stangenholz bezeichnet, und das Wortfeld Garten, Gatter für den Flechtzaun. Daneben stehen auch das WortumfeldEinfriedung wie auch die Wurzel biunta (siehe Flurnamensetymologie).

Verwendung von Zäunen

Zum einen dient ein Zaun der Kenntlichmachung von Besitzverhältnissen an Grund und Boden im öffentlichen Raum.
Andererseits werden Zäune dazu eingesetzt, um Menschen und/oder Tiere daran zu hindern, sich in ein oder aus einem Gebiet heraus zu bewegen, z. B. Weideland, in Zoos, in Gefängnissen oder Lagern.

Als Grenzzaun kann er auch der Abgrenzung staatlicher Territorien dienen, so z. B. an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR. Aktuell wird die rund 700 km lange Sperranlage entlang der Grünen Linie in Israel, der israelisches Kerngebiet vom Westjordanland trennt, “Grenzzaun” oder “Sicherheitszaun” genannt, was als politische Bezeichnung eineneuphemistischen Charakter hat.

Unternehmen verwenden Zäune zur Absicherung ihrer Gewerbe- und Industriegebiete gegen Unbefugte ebenso wie Privatleute zur Sicherung ihrer Grundstücke und Gärten. Auch in Landschaftsschutzgebieten werden sie eingesetzt. Im Straßenbau werden Krötenzäunezum Schutz von Amphibien in der Nähe der Wanderwege angelegt. Zudem wird der Zaun dazu verwendet, ein bestimmtes Objekt vor den Blicken Unbefugter in der Öffentlichkeit zu verbergen.

Ein dem Zaun verwandtes Gebilde in geschlossenen Räumen wird Gitter genannt. Nicht selten erfüllt der Zaun aber auch nur dekorative Zwecke, z. B. als Rankhilfe bei der Gartengestaltung.

Vorschriften für Zäune

Umzäunungen sind oft mit einer bestimmten Mindesthöhe und einem bestimmten Mindestabstand zum Objekt im Allgemeinen vorgeschrieben. Auch maximale Öffnungen um ein Durchgreifen oder Durchklettern zu verhindern können dabei vorgeschrieben werden.

  • bei offenen Hochspannungsanlagen (Umspannwerken, selbststrahlenden Sendemasten). Umspannwerke werden meist mit Metallzäunen umgeben, auf denen sich Stacheldraht befindet. Dieser Metallzaun muss mit der Stationserde verbunden sein, damit keine gefährlichen Spannungen auftreten können. Zur Umzäunung selbststrahlender Sendemasten werden zur Vermeidung vonWirbelstromverlusten häufig Holzzäune verwendet. Allerdings müssen mit Stromschiene elektrifizierte Bahnen nicht vollständig eingezäunt sein.
  • bei der Absicherungen von Baustellen als Bauzaun oder Baustellenzaun
  • bei Anlagen mit gefährlichen beweglichen Teilen (zum Beispiel bei Fahrgeschäften in Vergnügungsparks)
  • bei Sprengstofffabriken und -lagern
  • bei Steinbrüchen
  • bei den meisten Industrieanlagen
  • bei Flugplätzen
  • bei Militärgeländen, wobei Truppenübungsplätze meist nicht komplett eingezäunt sind
  • bei Gefängnissen
  • bei Zoos und Tierparks
  • bei verschiedenen Freizeitaktivitäten (z. B. Paintball)
  • Freiluftareale, für deren Besuch man ein Eintrittsgeld zahlen muss

Die Vorschriften der Gemeinden zur Anlage privater Gartenzäune sind nicht einheitlich.

 

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